Das Fernsehen zählt mittlerweile zum
Massenmedium Nummer eins und jeder Haushalt in Deutschland besitzt
mindestens einen Fernseher. Fernsehen wird auch mit TV abgekürzt,
was Television bedeutet. Die unterschiedlichen Fernsehanstalten
bieten dem Kunden eine große Anzahl von Programmen zur Auswahl an,
welche sich auf bestimmten Themengebiete spezialisiert haben.
Die ersten Fernsehgeräte konnten das Bild nur in Schwarz-Weiß
darstellen, danach folgte die Farbwiedergabe und der Siegeszug
startete. Das Fernsehsignal wird von den Fernsehanstalten über eine
Hochfrequenzübertragung entweder über Antennen oder per Kabel an
den Endverbraucher übertragen. Nicht nur im Radio wird zwischen
analog und digital unterschieden. Beim analogen Fernsehen werden
mindestens die Bilddaten, aber auch häufig die Tondaten analog
übertragen.
Das Angebot im Fernsehen wird von den einzelnen Fernsehanstalten
bereit gestellt. Diese arbeiten in den Rundfunkanstalten die
Programm aus und sende diese aus. Die Sendungen werden im
öffentlich rechtlichen Fernsehen von den GEZ-Gebühren und durch
Werbeeinnahmen finanziert. Im privaten Senderbereich werden diese
lediglich durch Werbung finanziert, wodurch die Werbeblöcke zum
Teil deutlich länger sind und öfter gesendet werden. Zu diesen
beiden Bereichen gesellt sich noch das Bezahlfernsehen, wo der
Endkunde für den Empfang eine Monatsgebühr entrichtet und dafür die
Sendungen mit sehr wenig Werbung empfangen kann. Auch die
Bestellung von bestimmten Fernsehsendungen ist bei diesem Anbieter
möglich, aber nur gegen zusätzliche Gebühren. Für den Empfang wird
dem Kunden ein bestimmter Receiver mit einer Freischaltkarte zur
Verfügung gestellt.
Die öffentlich rechtlichen Rundfunkanstalten, die zum größten Teil
von den staatliche festgelegten GEZ-Gebühren finanziert werden,
haben einen staatlich festgelegten Programmauftrag. Die Inhalte des
Programmes müssen sich nach diesem richten.